Schriftstellerkarriere?

Was ist dein liebstes Wort der deutschen Sprache?
Eichhörnchen.
Und wieso dieses? Gibt es eine Geschichte dazu?
Wir haben Zehn Jahre lang Austauschschüler bei uns gehabt, welche aus der ganzen Welt zu uns kamen. Und wir haben gemerkt, dass besonders das Wort „Eichhörnchen“ schwierig auszusprechen ist.

So lautete vor einigen Tagen ein Gespräch in einem Germanistik-Modul in der Uni. Natürlich hatte ich eine bestimmte Austauschschülerin im Hinterkopf, deren Aussprachen dieses Wortes das wohl Niedlichste war, was man jemals gehört hat.

Als wäre es Gedankenübertragung gewesen, erreichte mich gestern ein Päckchen aus Italien. MIr war sofort klar, dass es nur von ihr kommen kann. Ich riss es sofort auf und fand ein kleines türkises Buch und einen Stift darin. Auf der ersten Seite stand:

Triest, 11.10.2017

Alles Gute zum Geburtstag, Schwesterchen!
Ich wünsche dir viel Glück, Erfolg und Liebe.
Für meine zukünftige Schriftstellerin ein kleines Heft, sodass du deine Gedanken und Ideen aufschreiben kannst.
Ich hab dich ganz dolle lieb.

Deine ღღღღღ ❤

Ich hatte in den letzten zwei Wochen wirklich viel zu tun, wie ihr sicherlich daran gemerkt habt, dass ich nichts neues hab von mir hören lassen.

  • ein Modul, in dem ich wöchentlich circa 10 Seiten ausarbeiten muss
  • ein Modul, in dem ich wöchentlich circa 30 Seiten lesen muss
  • ein Modul, in dem ich für den Blog verantwortlich bin und vieles einpflegen und verbessern muss
  • montags und freitags Physiotherapie
  • montags und freitags oder samstags Fitnessstudio
  • am besten meine Serie täglich irgendwie nachschauen, wenn sich Zeit findet
  • mit den Eltern telefonieren
  • Weihnachten und Geschenke planen
  • Zeit für meinen Freund finden, um ihm von allem zu erzählen
  • und dann sind da noch diese ganzen ungelesenen Bücher, die ich mir gekauft haben und die mich jetzt vorwurfsvoll anschauen…

Ich bin so unendlich froh, dass ich behaupten kann, dass es mir im Moment so gut geht, dass ich das alles nicht als Stress empfinde, sondern, dass es mir Freude bereitet, Auch, wenn ich abends total kaputt gegen um Sieben oder Acht von der Uni heim komme, habe ich ein gutes Gefühl im Bauch (was nicht ausschließlich vom Essen stammt).

Weiterhin habe ich gestern die Zusage eine sehr sehr großen Zeitung erhalten, dass ich nächstes Frühjahr in den Semesterferien ein fünfwöchiges Praktikum absolvieren darf und wahrscheinlich habe ich auch im nächsten Monat gute Nachrichten zu verkünden, was meine „Schriftstellerkarriere“ betrifft, wie es ღღღღღ sagen würde – also seid gespannt!

Gesundheitlich geht es mir ansonsten recht gut. Ich habe lediglich starke Probleme, was das Sehen betrifft und dieses Uthoff-Phänomen bringt mich noch auf die Palme. Ich brauche wirklich nach einer weiteren gelaufenen Strecke eine Pause von 3-5 Minuten, bis ich wieder gut sehen kann. Mitte Dezember habe ich wieder einen Termin bei Kali und dann werden wir sehen, was sie sagt.

Wenn die nächsten Wochen so vollgepackt weitergehen, seid mir nicht böse, wenn ich nichts von mir hören lasse. Ich gehe dann wahrscheinlich fremd und pflege den Blog der Uni statt meinem eigenen.

PS: ICH BIN AM MONTAG BEI DER PHYSIOTHERAPIE TRAMPOLIN GESPRUNGEN!!! ICH HÄTTE NIEMALS GEDACHT, DASS ICH MEINE BEINE JEMALS WIEDER GLEICHZEITIG VOM BODEN ENTFERNEN KANN.

PPS: Ich bin zwar dann auf dem Nachhauseweg hingefallen, aber das war es wert.

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