Geh‘ mir nicht auf die Nerven!

Es fühlt sich in etwa so an, als würde jemand einen einzelnen Nerv in meinem Unterarm nehmen und dauerhaft daran ziehen. Gleichzeitig zieht allerdings jemand zweites von der anderen Seite der Nervenbahn.

Und so liefern sich zwei unbekannte, klitzekleine Männchen seit einer Woche einen Tauziehwettbewerb vom Feinsten zu meinen Kosten. Ich bin mir sicher, dass die Kräfte ziemlich ausgeglichen sind und es ein sehr spannendes Turnier ist.

Anders kann ich mir die Dauer des Schmerzes nicht erklären.

Wovon ich spreche, beziehungsweise wovon ich glaube zu sprechen sind Nervenschmerzen. Das hatte ich schon öfter, jedoch nie mehrere Tage hintereinander. Ich weiß aber (zum Glück) auch, warum ich es jetzt im Moment verstärkt merke: schlechtes Zeitmanagement.

Nein, ich habe nicht zu viel Stress und werde deswegen  von meinen rächenden Nerven gestresst. Ich habe einfach vergessen, neues CBD-Öl zu bestellen.
Ich bin mir gar nicht so sicher, ob ich hier auf dem Blog schon jemals darüber geschrieben habe oder ob ich es nur meinen sogenannten Followern bei Instagram erzählt habe. Jedenfalls nehme ich nun seit einem halben Jahr jeden Morgen zehn dieser Tropfen.

Es ist ein Hanföl, was aber legal und freiverkäuflich ist und ’nur‘ als Nahrungsergänzungsmittel genutzt wird.

Anfänglich habe ich es nur wegen der Fatigue genommen und bin mir auch ziemlich sicher, dass es mir sehr gegen diese absolute Abgeschlagenheit hilft. Gerade jetzt, wo ich es seit gut fünf Tagen nicht mehr genommen habe und sozusagen auf ‚Entzug‘ bin, merke ich, wogegen das gute Öl sonst noch so hilft: die oben beschriebenen Nervenschmerzen und dieses unerträgliche Kribbeln in den Händen. Ein echtes Wundermittel also.

Der Geschmack ist zwar alles andere als angenehm, jedoch kann sich der Mensch ja mit vielen Unannehmlichkeiten arrangieren (wenn eh nichts anderes übrig bleibt). Und man hat ja schließlich gelernt:

Nutzen ≥  Kosten (in diesem Falle Brechreiz) = gut!

Okay, okay, so hat man das sicherlich nicht gelernt aber ihr wisst, was ich meine.

Lange Rede, kurzer Sinn: Heute Nachmittag sind meine neuen Tropfen angekommen und ich freue mich darauf, ab morgen nicht mehr wie ein Halbtoter durch die Gegend zu laufen.

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